Das Archiv des alten nA-Forums (Teil 30) (chronologisch rückwärts) (zu den Teilen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42)
Beitrag Nr. 102
Betreff: Wehrsport oder Rollies schieben?Datum: 23.12.1999 14:34 Autor: Aero, popomann@hotmail.com Ich habe in letzter Zeit ein etwas blödes Problem. Da sich meine Schulzeit dem Ende zuneigt, naht gleichzeitig
die Entscheidung zwischen Bundeswehr und Zivildienst. Ehrlich gesagt hab ich noch nicht so richtig eine Wahl getroffen. Bund hätte ich schon
irgendwie Bock, mal als etwas andere Erfahrung, allerdings nerven mich jetzt schon meine Freunde wegen dieser Tendenz. Mein Interesse, eines Tages mein Blut für die
Interessen irgendwelcher Imperialisten zu geben, ist auch nur gering ausgeprägt. Aber noch hat man da ja noch Einflußmöglichkeiten und als Wehrpflichtiger wird man sowieso nicht gegen seinen Willen irgendwo hingeschickt.
Oder? Scheiße! Zivildienst ist ja auch interessant!
Das reizt! Ich glaube ich werde so lange die Entscheidung raus schieben, bis die Feldjäger vor meiner Tür stehen.
Was habt ihr gemacht? Wie steht ihr zu Bundeswehr und Zivildienst? Über ein paar Stellungnahmen wäre ich dankbar.
Aero ============================================ Beitrag Nr. 103Antwort auf Nr. 102
Betreff: Wehrhaftigkeit moderner Nationalisten Datum: 23.12.1999 18:19 Autor: Schwarze Front, - Lieber Aero, natürlich gelten die folgenden Sätze nur als Anregung. Die mangelhafte politische Souveränität des
Außen- und Verteidigungministerium wurde uns im Kosovo-Krieg vorgeführt. Wie du weißt, ist die sogenannte Bundeswehr zur Hilfstruppe des US-amerikanischen Imperialismus dekratiert worden. Wieviel militärische Kompetenz
in Zukunft noch abgegeben wird wissen wir nicht. Es darf auch keine deutschen Interessen an eigenen imperialistischen Abenteuer geben. Solange Deutschland in der NATO integriert ist kann ich niemanden empfehlen zur
sogenannten Bundeswehr zu gehen. Erst ein neutrales Deutschland mit nationaler Souveränität macht eine deutsche Bundeswehr wieder atraktiv. Ein moderner Nationalist sollte keinen
Krieg wollen und auch nicht den Tod für Deutschland. Er sollte vielmehr nach besten Kräften dem deutschen Volke dienen. Das ist praktizierter Wille zum Frieden und doch Nationalismus.
Meine Heimat Deutschland sehe ich nicht von außen bedroht, sondern vielmehr von innen heraus bedroht, wie das Beispiel der Geiselnahme in Aachen gezeigt hat. Ich denke auch das für die Zukunft und eine wehrhafte Heimat
Deutschland Partisanenkenntnisse nötig sind. Einen Dienst würde ich deshalb beim Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr, vorziehen. Da lernt man Bäume fällen, Brücken bauen, Gräben ausheben, Dämme bauen und viele
nützliche Sachen mehr. Auch Leute bei der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz werden gebraucht. Vielleicht gibt es die Möglichkeit beim Katastrophenschutz dienst zu tun. Nicht für sinnvoll halte ich den Dienst im Krankenhaus
oder Altenheim, obwohl das auch Dienst am deutschen Volke ist.============================================ Beitrag Nr. 101Betreff: EU Rindfleisch Datum: 23.12.1999 08:51
Autor: Schwarze Front, - Die EU hat Frankreich eine weitere Woche Zeit eingeräumt, seinen Importstopp für britisches Rindfleisch schriftlich zu begründen. Auf französischen Wunsch hat die Europäische Kommission die
ursprünglich am Donnerstag auslaufende Frist bis zum 30. Dezember verlängert. Danach soll EU-Gesundheits- und Verbraucherschutz-Kommissar David Byrne entscheiden, ob gegen Frankreich eine Klage vor dem Europäischen
Gerichtshof eingeleitet wird. Die EU hatte das während der Krise um die Viehseuche BSE 1996 verhängte Exportverbot für britisches Rindfleisch per 1. August aufgehoben. Die
Aufhebung des Verbots ist für mich unverständlich da die Viehseuche BSE auf der britischen Insel nicht vollständig eingedämmt ist, es werden immerwieder Fälle der Erkrankung von Rinder mit BSE bekannt. Vor einigen
Wochen wurden drei neue Fälle der Jakob Creuzfelder Krankheit, wie die Erkrankung durch BSE beim Menschen genannt wird, auf der britischen Insel bekannt. Was bedeutet das für Deutschland: Durch den Verlust politischer Souveränität an die EU wird es immer schwieriger oder gar unmöglich nationale Gesundheitsvorschriften durchzusetzen. Das deutsche Volk soll auf britisches Rindfleisch
verzichten. Der Verbraucher der Rindfleisch verzehren möchte, sollte sich in erster Linie erkundigen woher das Rindfleisch stammt, bei Unsicherheit darauf verzichten. Richtig liegt der Verbraucher wenn er das
Rindfleisch beim heimischen Erzeuger direkt kauft.============================================ Beitrag Nr. 98Betreff: Schutz & Trutz Datum: 22.12.1999 03:17
Autor: peter, kontakt@nationale-anarchie.de So, jetzt will ich auch mal einen ausgangspunkt einbringen: Wenn ich so über mikroisierung nachdenke, dann fühle ich immer eine
schwäche über mich kommen. Man wird so verletzlich. Stellt Euch doch mal vor, wir haben alle unsere heile dorf-welt wie im traum. Alles titte. Aber dann kommt plötzlich der chinese
(oder was weiß ich wer aus den fernen steppen), der findet das auch geil so, denn da gibt’s so’n schönes fruchtbares land da hinten im westen, deutschland genannt, da leben nur so’n paar dorf-trottels drauf, die den
ganzen tag in der hängematte liegen, mal kurz auf den acker schindern gehen und ansonsten rauschende feste feiern: gefundenes fressen! Damit will ich sagen: Wir dürfen das problem der populationsexplosion nicht aus dem
gesicht verlieren und auch nicht das der gier der anderen. Den nicht nur bei uns gibt’s die konsumexe, die den deutschen imperialismus hinaustreiben, sondern den gibt es ja auch andersweo. Ich spreche auf keinen fall den harten, den reaktionären usw. das wort, nein das ganz bestimmt nicht. Aber ich erkenne doch ein gewisses dilemma. Oder bilde ich mir das alles nur ein? Habe ich nur angst vor
schwäche, vor verletztheit? Wie sieht es mit der wehrhaftigkeit konkret aus? Wir müssen mit dem staat zusammenarbeiten, auch wenn wir reale freaks sind. Wir sind anarchos, aber eben auch nicht mediamarkt. Wir geben den
etatisten, den militärfanatikern nicht recht, diese haben vom freien leben überhaupt keine ahnung (was sie möglicherweise behaupten), die wollen überhaupt nicht auf der haschmatte liegen und es sich gut gehen lassen.
Die „brauchen“ ihren heldenkampf usw. (bis sie elendig verrecken und im letzten atemzug merken, daß es das auch nicht gewesen ist). Aber leute, ihr versteht, was ich meine: wir brauchen schutz! Wie seht ihr das?
============================================ Beitrag Nr. 95Betreff: Razzia im Mehringhof Datum: 21.12.1999 21:19
Autor: nationale anarchie, peter, kontakt@nationale-anarchie.de Der Mehringhof, Berlin, hat folgende Presseerklärung zur neulichen Razzia herausgegeben, die www.nationale-anarchie.de mit einem Kommentar am Ende
weitergeben möchte: „Presseerklärung des MehringHofs, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin Am 19.12.1999 um ca. 6.00 Uhr morgens
erstürmten mehrere Hundertschaften der Polizei, GSG 9 Beamte, das BKA, die Generalbundesanwaltschaft Karlsruhe und sonstige Spezialeinheiten des Repressionsapparates den MehringHof. Am selbigen Morgen wurden zwei
Mitarbeiter von Projekten des MehringHofes in ihren Wohnungen verhaftet und nach Karlsruhe verschleppt.
Wir fordern die sofortige Freilassung der beiden Männer und der zeitgleich in Frankfurt/Main verhafteten Frau! Hintergrund dieser Aktion ist der Versuch, die beiden verhafteten
Mitarbeiter als angebliche Mitglieder der RZ zu beschuldigen. Einem der Beschuldigten wird vorgeworfen, sowohl Sprengstoff als auch Waffen gelagert, weitergeleitet und betreut zu haben. Das Ergebnis der Durchsuchung für
die BAW und BKA war gleich null. Auf den Tag genau vor drei Jahren wurde bereits durch das ARD Magazin Kontraste der Versuch unternommen, den MehringHof zu kriminalisieren und als Ort
terroristischer Gruppen zu deklarieren. Dafür spricht auch die mediengerechte Inszenierung einer Anti-Terror-Fahndung mit dem weiträumigen Absperrungen eines ganzen Häuserblockes inklusive Betretverbot von Gehwegen etc.
unter Teilnahme einer schwarzvermummten GSG 9 Einheit. Der MehringHof ist ein Ort vielfältiger, oppositioneller und unbequemer Strukturen, so daß wir davon ausgehen müssen, daß
offensichtlich ein solch schwer kontrollierbarer Ort die Planung des neuen Machtzentrums der Berliner Republik stört. Die GSG 9 und andere Spezialeinheiten haben im MehringHof ihrer
Zerstörungswut freien Lauf gelassen und dabei nach ersten Schätzungen einen Sachschaden von weit über 100.000 DM angerichtet.“ Kommentar nA: Bei allen bestehenden
Differenzen erklären wir den Betroffenen im Mehringhof gegen das Vorgehen des Staates unsere Solidarität. Die Staatsbeamten sind völlig überzogen in den Räumen des Mehringhofes vorgegangen. Wenn sie im Mehringhof etwas
suchen und unbedingt finden wollen, müssen sie dort nicht alles verwüsten. Falls der Staat Anhaltspunkte für den Aufenthalt und für Spuren von RZ-Mitgliedern auf dem Mehringhof hatte, muß der Mehringhof allerdings auch
mit Maßnahmen des Staates rechnen. (Die die Staatsbeamten müssen jedoch verhältnismäßig agieren.) Der Mehringhof darf keine Terroristen auf seinem Gelände dulden, ansonsten er seinen positiven autonomen Bestrebungen
schweren Schaden zufügt. Bei den RZ handelt es sich um übelste GesellInnen, die nicht vor Knieschüssen gegen ihre menschlichen Ziele haltmachen. Solidarität aller autonomen Kräfte!
Keine Gewalt! ============================================ Beitrag Nr. 108
Antwort auf Nr. 95 Betreff: Re: Razzia im Mehringhof Datum: 24.12.1999 20:22 Autor: Björn Wer Hass saet wird Gewalt ernten. ============================================
Beitrag Nr. 109Antwort auf Nr. 108 Betreff: Re: Razzia im MehringhofDatum: 25.12.1999 11:47 Autor: Schwarze Front, - Lieber Björn, ich weiß nicht wie du das meinst. Wer sät
Haß die Revolutionären Zellen oder die sogenannte Staatsgewalt ? ============================================ Beitrag Nr. 126Antwort auf Nr. 109 Betreff: Re: Razzia im Mehringhof
Datum: 31.12.1999 14:19 Autor: Björn In diesem Fall natürlich beide! Ich meinte aber nur die Gewaltorganisatoren der Antifa, welche ja wohl nicht gerade die zartesten Kollegen sind. ============================================ Beitrag Nr. 96Antwort auf Nr. 95 Betreff: Re: Razzia im Mehringhof Datum: 21.12.1999 23:31 Autor: störtebecker
Nieder mit der Gewalt, Banner: C:\Eigene Dateien\Bilder\bart.gif ============================================ Beitrag Nr. 86Betreff: Gustaf Gründgens zum 100. Geburtstag
Datum: 20.12.1999 12:31 Autor: Schwarze Front, - Hiermit möchte ich identitätsstiftend zwischen Baier und Preussen im Sinne einer deutschen Identität wirken. Gustaf Gründgens wurde am 22. Dezember 1899 in
Düsseldorf geboren und starb im Oktober 1963 unter nicht bekannten Umständen in Manila. Er hatte Anfang der 30er Jahre mit der Rolle des Mephisto in Goethes "Faust" den durchschlagenden Erfolg. Gottfried Benn
bemerkte über Gustaf Gründgens: "Gustaf Gründgens ist ja für niemanden von uns ein Mephisto, sondern nur ein ganz routinierter Schauspieler und sicher tadelloser Intendant: eine dämonische Person ist er ja
keineswegs." Diese Bemerkung Benns macht deutlich wie perfekt die Rolle des Mephisto von Gustaf Gründgens gespielt wurde. Die Berliner Zeitung ehrte Gustaf Gründgens in ihren Wochenendmagazin mit der Überschrift:
"Die Traumrolle Mephisto wurde sein Leben". Alfred Kerr schrieb, "Die stärkste Seelenkraft, die Geisteskraft ist bei diesem Mephistopheles. Immer mehr kommt es bei Gründgens auf den gefallenen Engel
hinaus". Sein Mephisto wurde vier Mal im Laufe des Lebens gefasst, gab zwei Epochen die Signatur: dem NS-Staat 1942, aber auch dem ganzen Jahrhundert, in dem die Teufel sich zu Herren machten.
Am Dienstag und Mittwoch, den 21. und 22. Dezember 99, ehrt der Bayerische Rundfunk und die ARD Gustaf Gründgens zum 100. Geburtstag mit Beiträgen für unsere Alltagskultur.
============================================ Beitrag Nr. 88Antwort auf Nr. 86 Betreff: Re: Gustaf Gründgens zum 100. Geburtstag Datum: 20.12.1999 18:05 Autor: Aero
Du schreibst: "Sein Mephisto wurde vier Mal im Laufe des Lebens gefasst, gab zwei Epochen die Signatur: dem NS-Staat 1942, aber auch dem ganzen Jahrhundert, in dem sich
die Teufel zu Herren machten." Nach meiner Kenntnis des "Faust", verkauft sich der gute Heinrich an den Teufel, seines Vorteils in der irdischen Welt
wegen. Um Gretchen zu bekommen verspricht er Mephisto später in das Reich des Leibhaftigen einzutreten.
So verhält es sich auch mit Deiner historischen Parallele. Die Teufel machten sich nicht zu Herren, sie wurden zu Herren gemacht!
Von Menschen, die nicht durchschauten was ihnen blühen wird, wenn sie denVerFÜHRERN folgen. Das sie von den Despoten belogen und in ihrem Idealismus betrogen wurden,
befreit sie nicht von ihrer Verantwortung für ihr handeln. Der Mensch ist nur allzugern bereit, seine Seele zu verkaufen! Wir sehen es heute und überall.
Gründgens war ein großer Schauspieler, der in allen Zeiten tat, was seine Mission war.
Ich schließe mich dem Gedenken an einen der größten deutschen Schauspielers dieses Jahrhunderts an. Aero============================================
Beitrag Nr. 90Antwort auf Nr. 88 Betreff: Re: Gustaf Gründgens zum 100. Geburtstag Datum: 20.12.1999 19:28 Autor: peter, kontakt@nationale-anarchie.de Eh jungs, wie der zufall es so will:
ich schwadroniere gerade mit florian über den dämonismus, da geht es jetzt bei euch mit mephisto und gründgens weiter. Ich kenne zwar den „faust“ nicht, aber jetzt, wo ihr so große stücke auf den schauspieler gründgens
haltet und sagt, daß der den teufel so gut spielt, würde ich mir den film ganz gern mal ansehen. Front, sag mal, wann der film im tv läuft, bitte. Aero schreibt: „Die Teufel
machten sich nicht zu Herren, sie wurden zu Herren gemacht!“ - Wenn ich mal davon ausgehe, daß manche leute für andere leute zu „teufeln“ wurden, weil sie tatsächlich einiges auf dem kerbholz haben (komischerweise immer
erst hinterher), dann hat Aero natürlich recht. Warum haben sie den teufel zum herren gemacht? Ich glaube, das hängt mit einer gewissen heilserwartung zusammen. Bestimmten leuten, die sich glauben zum führer
aufschwingen zu müssen, mutet man zu, irgendwelche probleme (meist innere) lösen zu können. Man delegiert ihnen eine macht zu in der hoffnung, sie würden damit sinnvoll umgehen. Wie sie damit aber umgehen, ist gar nicht
die hauptfrage, sondern daß es überhaupt zu dieser delegierung kommt. „Das sie von den Despoten belogen und in ihrem Idealismus betrogen wurden, befreit sie nicht von
ihrer Verantwortung für ihr handeln.“ - Jawoll, sehr richtig! „Der Mensch ist nur allzugern bereit, seine Seele zu verkaufen! Wir sehen es heute und überall.“ - Nein,
das glaube ich nicht. Es macht keinen spaß, seine seele zu verkaufen. Es ist im grunde sogar das größte unheil, was einem passieren kann. Also ist der mensch nicht „gern“ dazu bereit. Die inneren nöte - das ist meine
these - bringen ihn dazu, seine seele zu verkaufen (also macht zu delegieren). In der hoffnung, geheilt zu werden, liefert er sich dem führer aus. Für uns lautet die frage heute nur: Wie herauskommen aus dem dilemma?
Wilhelm reich hat dazu einige überlegungen angestellt in seinem buch „christusmord“; er spricht dort vom „neuen führer“ usw. Aber das geht m.e. auch daneben, ist nicht wirklich etwas neues. Es muß einen anderen weg
geben. Ich glaube, letzten endes hilft nur unser eigener egoismus, der bewirken wird, daß die leute, die irrationale heilserwartungen haben und führern hinterherrennen, frustriert sind und ihr leben selbst in die hand
nehmen. „Gründgens war ein großer Schauspieler, der in allen Zeiten tat, was seine Mission war. Ich schließe mich dem Gedenken an einen der größten deutschen
Schauspielers dieses Jahrhunderts an.“ - Ich kenne zwar gründgens nicht, aber wenn ihr das so sagt, schließe ick mir ooch an. Führer befiehl, ick folge!
============================================ Beitrag Nr. 91Antwort auf Nr. 90 Betreff: Re: Gustaf Gründgens zum 100. Geburtstag Datum: 20.12.1999 23:17 Autor: Schwarze Front, -
Lieber Peter, du sollst nicht blindlings folgen, bilde dir selbst ein Urteil. Mephisto steht zwar nicht auf dem Programm dafür am 21. Dezember, Dienstag, ARD, 1.05 Uhr, "Friedemann Bach". Am Mittwoch, den
22. Dezember, um 12.35 Uhr, Bayern, und WDR um 20.14 Uhr, "Kapriolen". Und ebenfalls am 22. Dezember, um 22.05 Uhr, Bayern 2 Radio, "Mephistos Gesichter", 1. Eine Lebensrevue, von Stefan Mekiska, 2.
Ein Essay, von Joachim Kaiser. Keine Gewähr für Vollständigkeit und für Ergänzungen bin ich dankbar. Übrigens die Überlegungen von Aero gefallen mir sehr gut, wobei ich auch deine
Überlegung zustimmen muß das die Leute nicht "gerne" bereit sind ihre Seele zu verkaufen. Auch Doktor Faust bei Goethe wußte um die Gefahr, den so läßt Goethe seinen Faust ausrufen: "Nein, nein ! der
Teufel ist ein Egoist und tut nicht leicht um Gottes willen, was einem andern nützlich ist. Sprich die Bedingung deutlich aus ! Ein solcher Diener bringt Gefahr ins Haus". Mephisto aber hatte eine Gabe
die Überredungskunst und eben die Verführung. Eigentlich sollte man J.W.Goethes "Faust" zur Lektüre machen den teuflische Verführungen lauern jeden Tag und jede Nacht in einer kapitalistischen Gesellschaft auf
uns.============================================ Beitrag Nr. 74Betreff: board allgemein Datum: 19.12.1999 15:12 Autor: störtebecker
leute wenn man das hier so liest, wird mir eins ganz klar. faschos und antifaschos, rot und gruen, links und rechts gibts eigentlich garnicht denn jeder erzaehlt das gleiche nur mit anderen worten. Es muss sich also
definitiv um ne erfindung handeln um andere auf einen langen weg zu schicken. wollt ihr ihn wirklich gehen und vielleicht nie ankommen?
Banner: http://www.fiat-freunde.de/images/lilman.gif============================================ Beitrag Nr. 75Antwort auf Nr. 74 Betreff: Re: board allgemein
Datum: 19.12.1999 17:36 Autor: Florian hey, ich weiss, dass das hier bis jetzt wenig konkret ist. aber wenn's nur ne erfindung ist,
links und rechts - um so besser, dann kann man sich ja vielleicht einigen, nen deal machen. die tatsächlichen machtverhältnisse sind nämlich nicht erfunden, aber dringend reparaturbedürftig ...
ich will niemanden auf einen langen weg schicken, ich will mit den anderen reden, damit ich rauskrieg, ob die gern sone ähnlich reparatur vornehmen würden wie ich. und leider sind die
politischen begriffe bei uns eben extremst durcheinander geraten, da bleibt dir nix übrig als erst mal labern und labern; ich hätts nämlich gar nicht gern, wenn ich mich irgendwo reinknie und dann irgendwann feststellen
muss, dass ich auf irgendwelche rattenfänger reingefallen bin. außerdem, welche alternative gibts??? |